Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension: Das Erbe der Macht #7 - Schattenzeit

Das Erbe der Macht #7: Schattenzeit

                                                                  von Andreas Suchanek



=[ Harte Fakten ]=
  • Ebook 2,49 Euro
  • Greenlightpress 2017
  • 154 Seiten

=[ Worum geht’s denn eigentlich? ]=

Die Schattenfrau ist enthüllt, doch das macht es Lichtkämpfern nicht leichter. Wir erfahren etwas mehr über diesen bisher unbekannten Feind.





=[ Meine Meinung ]=

Teil 7 schon – wahnsinn!



Das ist denke ich der Band, bei dem man am meisten spoilern kann. Und da mir selbst ja bei der Enthüllung der Schattenfrau die Kinnlade heruntergeklappt ist, möchte ich euch das jetzt nicht antun.




Wie immer ist das Cover wunderschön gestaltet und ich kann nur immer wieder sagen, dass ich den Covern der Greenlight Press hoffnungslos verfallen bin. Da gibt sich wirklich jemand Mühe, auch wenn es „nur“ ebooks sind. Toll!



Zurück zum Band:
Wir begleiten die Schattenfrau durch die Jahrhunderte und erfahren so einiges über sie und ihr Gefühlsleben. Ein sehr interessanter Einblick, der sie gar nicht mehr so böse wirken lässt. Wie wurde sie zur Schattenfrau? Das erfahren wir in diesem Teil der Reihe.



Außerdem reisen wir nach Iria Kon. Und das ist so toll geschrieben, da würde ich auch gerne mal hin „ploppen“ und mir das ansehen.
Im Castillo geht es inzwischen heiß her und es wird eng für Alex und die Lichtkämpfer.
Chloe, Kevin und Chris machen enthüllen ein Familiengeheimnis, und finden dabei ein paar Antworten.
Jaa, verschiedene Handlungsstränge sind Suchanek's Spezialität, genauso wie Cliffhanger, sehr zum Leidwesen seiner Leser.
Nichts sagende Rezi? Aber zumindest spoilerfrei! XD Es ist unheimlich schwer. Also lest endlich die Reihe und tretet gleich bei Facebook in die Gruppe dazu ein * hehe *





=[ Fazit ]=



Bitte.Lesen.Danke.!




=[ Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 5 von 5 ]=

Dienstag, 25. Juli 2017

Meine erste Kurzgeschichte Teil 2/2

Meine erste Kurzgeschichte - Teil 2/2

Heyy freut mich, dass ihr wieder den Weg hierher gefunden habt. Heute gibt es Teil 2, d.h. alle übrigen Seiten von der Geschichte.
Teil 1 gibt es hier =[KLICK MICH]= oder ihr scrollt einfach etwas runter.

Vielen Dank für euer Interesse und das Feedback bisher. Ich musste mir die Geschichte selbst nochmal durchlesen, weil es so flott ging damals XD

Für die schlechte Quali nochmals Entschuldigung. Sie war nie für die Öffentlichkeit bestimmt. 

Viel Spaß! ♥

Veröffentlicht im Baker Street Chronicle Ausgabe 23 - Winter 2016 in der Sonderbeilage

Sherlock Holmes, Dr. Watson und alle anderen kanonischen Charaktere gehören natürlich Sir Arthur Conan Doyle.










Montag, 24. Juli 2017

Meine erste Kurzgeschichte - Teil 1

Huhu liebe Leser,

schön, dass ihr den Weg hierher gefunden habt. Bevor es nun losgeht mit der Geschichte eine kurze Erklärung. 

Der Post hier =[ KLICK MICH ]= erklärt, wie es zur Veröffentlichung kam.

Als Vorlage gab es nur die zwei Fotos. Und dann musste man schreiben.

Diese Geschichte ist von mir in einem Rutsch "runtergeschrieben", nicht lektoriert. Ich habe sie nicht einmal ein zweites Mal durchgelesen. So viel dazu. Bitte zerfetzt sie also nicht in der Luft. Ich bin Amateur und habe noch nie zuvor etwas derartiges veröffentlicht. Seite 1 und 2 findet ihr hier, wenn es gefällt, poste ich die Geschichte natürlich weiter. 
Entschuldigt die Qualität, ich wollte das Softcover nicht zu sehr knicken und mein Papa hat es jetzt bei sich gebunkert. *lacht* 

Damit es besser lesbar ist, habe ich es in Originalgröße gepostet. Ich bitte um Feedback, ob ich die Größe der Bilder anpassen soll. Bei mir sehen sie nämlich gut lesbar aus.

Und nun viel Spaß mit June und Delihla! ♥

Veröffentlicht im Baker Street Chronicle Ausgabe 23 - Winter 2016 in der Sonderbeilage
Sherlock Holmes, Dr. Watson und alle anderen kanonischen Charaktere gehören natürlich Sir Arthur Conan Doyle.








Freitag, 21. Juli 2017

Rezension: Ein MORDs-Team 17 - Spiel mit dem Feuer



Ein MORDs Team #17: Spiel mit dem Feuer


                                                                        von Andreas Suchanek







=[ Harte Fakten ]=

- Greenlightpress 2017
- Ebook 2,49 Euro
- ca. 106 Seiten




=[ Worum geht’s denn eigentlich ? ]=



Billy wird gekidnappt und findet sich auf einem Boot wieder, zusammen mit einer Bombe, die in nur wenigen Stunden hochgeht. Die Freunde sind im Tarnowski Haus, doch da werden sie nicht lange alleine bleiben. Thomkins schafft es irgendwie, Mason und Danielle zu schnappen und auch der geheime Raum ist in Gefahr! Werden sie die Gefahr abwenden und die geheimen Akten retten können?





=[ Meine Meinung ]=



Toller Band und es war mal wieder meeega spannend!
Schon längst ist das Mords Team für mich zu einem Ersatz der ??? Geschichten von Hitchcock geworden. Es ist einfach eine tolle Reihe und ich bin sicher, dass Fans von den ??? hier voll auf ihre Kosten kommen. Band 17 war das nun schon und immer wieder muss man mitzittern.


Was mir jetzt bei Band 17 auffällt, es wird irgendwie erwachsener. Das gefällt mir sehr gut. Es gab ja schon ein paar Todesfälle in der Reihe, aber diesmal war es wieder irgendwie bedrückend. Olivia hat ihr geliebtes Auto verloren und Danielle muss sich langsam eingestehen, dass sie vielleicht doch etwas mehr an einem gewissen jungen Mann interessiert ist, als ursprünglich geplant.


Ich kann es kaum erwarten, endlich weiter zu lesen und bin schon sehr gespannt – denn in Band 18 soll nun endlich die Maske fallen. Wir werden erfahren, wer der Graf ist!!!


Hat jemand von euch schon einen Verdacht??





=[ Fazit: ]=

Oh Gott bitte mehr!


=[ Wertung: ♥♥♥♥♥ 5 von 5 ]=

Montag, 17. Juli 2017

Rezension: Totennacht

Totennacht
                      M. R. Forbes


=[ Harte Fakten ]=
  • Mantikore-Verlag 2017
  • Taschenbuch – 13,95 €
  • 428 Seiten
  • ISBN: 978-3945493823



=[ Worum geht’s denn eigentlich? ]=

In einer Welt, die sich stark verändert hat, in der Oger und Goblins mit Menschen zusammenleben, geht Conor seiner Arbeit nach. Er ist ein geächteter Nekromant, steht bereits mit einem Bein im Grab und verdient sein Geld mit meist zwielichtigen Jobs. Als ihm das das Angebot seines Lebens unterbreitet wird, schlägt er ein und ahnt nicht, dass er in eine Verschwörung gerät, der er nicht gewachsen ist.




=[ Meine Meinung ]=



Ich tue mir total schwer mit dieser Rezension. Das Buch war irgendwie...seltsam. Im Zuge einer Leserunde kam ich dazu und habe es mehr oder weniger in Schüben gelesen. Manchmal hatte ich total Lust drauf, da fand ich es richtig spannend und gut aber manchmal konnte ich mich nicht aufraffen, weiter zu lesen – obwohl es ja eigentlich gut war bisher.
Parallelen zu Shadowrun (Pen&Paper) sind mir nicht aufgefallen, aber ich kenne Shadowrun auch nicht.
Die Kapitel sind sehr kurz, jedes hat eine eigene, meist witzige, Überschrift. Ich mag das total ♥ Auch ist der zynische, erwachsene Humor in dem Buch gleich zu spüren. Es ist mein erstes Dark Urban Fantasy Buch und ich wusste nicht wirklich, was auf mich zukommt.
Wir starten mitten im Geschehen und treffen als Leser zuerst auf den Nekromanten Conor, der totkrank ist. Die Ich-Persektive ist hier sehr passend gewählt. Conor ist ein sarkastischer und zynischer Protagonist, der aber an seinem Leben hängt und keinesfalls sterben will. Durch die passende Perspektivenwah waren da Kapitel dabei, also immer wenn der Autor mir einen Vergangenheitsflashback um die Ohren gehauen hat, hat mich das wirklich berührt. Es ist super toll beschrieben, oder besser gesagt geschrieben. Und das steht in starkem Kontrast zum Rest des Buches. Also nicht der Schreibstil, sondern natürlich dieses Aufkommen von Emotionen.



In der Gegenwart ist Conor ein harter Hund. Mit allen Wassern gewaschen und dreimal chemisch gereinigt. Er hat sich von seiner Familie abgewandt, unterstützt sie aber noch finanziell. Und die Medikamente, die ihn am Leben halten, sind auch noch unfassbar teuer. Er hat also allen Grund dazu, auch lohnende Aufträge anzunehmen, die vielleicht nicht immer so astrain sind. Und das tut Conor auch. Er ist sehr „cool“ nicht in Sinne von hip, sondern kühl. Es macht Spaß ihn zu begleiten.



Anfangs ist alles verwirrend. Vergleichsweise wird wenig erklärt, finde ich. Oder es wird immer nur Häppchenweise erklärt. Das ist natürlich auch okay, so wird das Tempo generell erhöht und der Leser erfährt eigentlich immer nur so viel wie er wissen muss, wenn er es sich nicht schon selbst zusammenreimen konnte. Manchmal zieht Conor ein Ass aus dem Ärmel, was für den Leser leider nicht nachvollziehbar ist. Obwohl wir aus der Ich-Perspektive lesen, fasst Conor manche Gedanken erst zum Schluss. Es wirkt quasi so, als würde der Autor den Leser mit einer plötzlichen Wendung überraschen wollen, aber dafür ist die Ich-Perspektive wieder etwas schlechter geeignet, da wir ja auch die Gedanken des Protagonisten mitlesen. Man muss aber sagen, dass diese Momente selten waren. Sie haben lediglich kurz stocken lassen.
Mit den Nebencharakteren bin ich zugegebenermaßen nicht wirklich warm geworden. Dabei kann ich gar nicht sagen, warum nicht.

Gut beschreiben werden die Kämpfe, Conor kämpft mit magischen Würfeln. Die Idee finde ich sehr gut und sie ist auch gut umgesetzt. Es gibt auch eine Menge Blut und auf die Schnauze, es wirkt aber nie wie ein Splatter Roman. Eigentlich war alles gut, nur war nicht alles mein Geschmack. Trotzdem bin ich der Meinung, dass hier ein gut geschriebener Roman mit sehr guten Humor vorliegt. Der Autor weiß genau, was er macht.




Zusammenfassend war es für mich vielleicht etwas zu viel Verschwörung und Agentengeschichte. Dennoch war es spannend und vor allem mal interessant, dieses Genre auszuprobieren.




=[ Fazit ]=

Nekromantie und Zynismus – und alles in einer großen Verschwörung




=[ Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 4 von 5 ]=




Samstag, 15. Juli 2017

Rezension: Die Midgard-Saga - Niflheim

Die Midgard-Saga – Niflheim
                                                 von Alexandra Bauer




=[ Harte Fakten ]=

  • Wölfchen Verlag 2017
  • 398 Seiten
  • 13,90 €
  • ISBN: 978-3943406429

=[ Worum geht’s denn eigentlich ]=


Das Thea die längste Zeit ihres Lebens ein normales Mädchen war, erkennt sie, als auf einmal Thor und Wal-Freya vor ihr steht und sie bittet, ihnen zu helfen. Thea's Schicksal war schon immer besiegelt und sie muss feststellen, dass sie in der Vergangenheit jemand anderes war. Auch ihre Freundin Juli ist involviert und zusammen begleiten sie die Götter nach Midgard und versuchen die bevorste




=[ Meine Meinung ]=


Ich habe keine Ahnung von nordischer Mythologie. Außer dem Nibelungenlied bin ich völlig ahnungslos. Ich weiß nichts über Freya, Thor und Odin, außer, dass dieser zwei Raben und nur ein Auge hat. Und deshalb dachte ich – ein bisschen Mythologie und das alles noch in einem spannenden Jugendbuch – das ist doch was.

Das Cover hat mich sofort zum Kauf eingeladen und ich hab mich ein bisschen informiert und ausgeguckt, dass die Autorin auch auf der LBM sein wird. Und so habe ich mich entschlossen, mit dem Kauf bis zur LBM zu warten und habe sie dort getroffen und mich sehr nett mit ihr unterhalten. ^.^ Ist es nicht immer schön, wenn Autoren so greifbar und dann auch noch sehr nett sind? Sogar ihre Cover-Künstlerin hatte sie dabei.

Cover, Schrift sind super gewählt und man möchte sich sofort einen Tee machen und in den Sessel kuscheln. Leider habe ich auch hier zu bemängeln, dass die Seiten sehr schwer sind. Das Papier ist so dick, dass das Buch auch sehr schwer wird. Ich hatte in einer vorherigen Rezi schon berichtet, dass ich kein Freund davon bin. Man hat dann immer Mühe und kämpft mit dem Buch und müden Armen.

Ich fand den Einstieg in das Buch okay. Es geht um die kleine Thea, die sich mit ihrer Freundin Juli zum Eisessen trifft und feststellt, dass ihr ein komischer Mann hinterher läuft. Hätte an dieser Stelle auch noch ein Krimi werden können. XD Der Anfang ist typisch Jugendbuch und das Zusammentreffen von den Mädchen mit den Göttern ist auch okay.

Aber dann wird es rasant anspruchsvoller. Viele Personen und Orte werden genannt, deren Namen ich mir nicht alle merken konnte. Für jemanden, der keinen Plan hat, war die Fülle an Namen schon etwas viel. Vor allem, weil sie auch noch so ähnlich klingen. Mein Mann kann mühelos ganze Eddas (?) zitieren und hätte sich besser zurecht gefunden als ich. Hie und da finde ich es etwas langatmig oder sollte ich eher sagen, gezwungen? Die Seiten sind jedenfalls nicht so schnell dahin geflogen, wie ich erwartet hatte. Die Autorin versucht so viel wie möglich unter zu bringen.


Zur Korrektheit der Mythologie:
Wie bereits oben erwähnt, da ich mit der Thematik nicht vertraut bin, weiß ich nicht, was die „Fakten“ sind und was die Autorin dazu gedichtet hat. Einige Meinungen über das Buch haben der Autorin schwer angekreidet, die Mythologie zu verpfuschen. Hierzu möchte ich eine doch mal eine Lanze für Alexandra brechen:
  1. Es ist Mythologie. Die kann man sowieso auslegen und interpretieren, wie man möchte. Denn es ist jetzt nicht ein Teil der Weltgeschichte, wie ein Krieg, der in allen Einzelheiten dokumentiert wurde und rekonstruiert werden kann.
  2. Es ist ein Fantasy-Jugendbuch und auch dazu gedacht, bisher „Unwissenden“ wie ich einer bin, diese nordische Mythologie näher zu bringen – oder nur – ihn neugierig zu machen. Denn wer hier wirklich Feuer gefangen hat nimmt mit Sicherheit kein Fantasy-Jugendbuch zum recherchieren her. Der ließt es vielleicht und dann sagt er „Oh! Das ist ja interessant, das schau ich mir mal genauer an.“
  3. Es ist unglaublich wie viele Experten sich auf einmal unter der breiten Bevölkerung befinden. Aber das ist bei der WM auch immer so. Da sind auf einmal 80 Mio. Menschen in Deutschland Bundestrainer.
Meiner Meinung nach wird hier wieder von Pseudo-Besserwissern völlig zu unrecht geurteilt. Es ist ein Fantasy-Jugendbuch mit der Thematik nordischer Mythologie. Und keine Doktorarbeit.


Ansonsten hat mir eigentlich recht gut gefallen, aber etwas kontrovers fand ich es doch. Von der Einleitung und der Personen her ist es ein Kinder-Jugendbuch. Aber von der weiteren Story her fand ich es als Erwachsener schon etwas anstrengend zu lesen. Ich weiß ja aber auch nicht, inwieweit die Mythologie vereinfacht wurde.

Da steckt auf jeden Fall Liebe drin. Aber es hätte auch nicht geschadet, ein bisschen auf die Bremse zu treten und vielleicht im ersten Buch noch nicht mit allen Geschützen aufzufahren und so viel in die Story zu packen.  


=[ Fazit ]=

Ein außergewöhnliches Buch! Nordische Mythologie mal ganz anders präsentiert.


=[ Wertung: ♥ ♥ ♥ 3 von 5 ]=




Mittwoch, 12. Juli 2017

Ciri nervt Nicole Gozdek

Ciri nervt Nicole Gozdek

Huhu meine lieben Leser! ♥
Am Montag gab es die Rezi zu "Die Magie der Namen" und jetzt habe ich gleich das Ciri nervt mit der sympatischen Autorin Nicole hinten dran gehängt. 

Das Buch hat mich sehr begeistert und meine Rezi dazu findet ihr hier

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß mit dem kleinen Interview! :D

Foto: Melihat Kaplan

Nicole: Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Nicole Gozdek, ich bin 38 Jahre alt und ich schreibe Fantasyromane. Meine Leidenschaft für Bücher hat schon als Kind angefangen, mit 17 Jahren habe ich dann begonnen, selbst Geschichten zu schreiben. Lesen und Schreiben sind auch heute noch meine größten Hobbies – vielleicht komisch, wenn man als Autorin das Schreiben als Hobby bezeichnet, aber ich habe ja noch einen regulären Job und kann mich meinen Geschichten demnach nur in meiner Freizeit widmen. Auch sonst bin ich kreativ unterwegs, ich zeichne und male gerne, was mir beim Anfertigen der Karten für meine Fantasywelten zugutekommt. Seit 6 Jahren habe ich zudem meinen Buchblog nicoles-fantasy.de, auf dem ich Fantasyromane von anderen Autoren vorstelle und rezensiere. Damit ist mein Leben schon gut ausgelastet, sodass mir die Zeit zum Italienischlernen und Reisen leider momentan fehlt.

Ciri: Beschreibe dich mit 3 Worten

Nicole: Fantasyfreak, kreativ, chaotisch

Ciri: Glaubst du an Geister oder Übernatürliches?

Nicole: Das würde man vielleicht vermuten, weil ich Fantasy schreibe, aber nein, ich glaube nicht an Übernatürliches. Ich stelle mir allerdings sehr gerne vor, wie es wäre, wenn es Geister, Magie oder Ähnliches gäbe. Das finde ich sehr faszinierend. Ich mag es mir vorzustellen, wie das Leben in einer phantastischen Welt wäre und was wir dann alles erleben könnten.

Ciri: Mit welcher Person würdest du gerne mal zu Abend essen (auch fiktiv)?

Nicole: Muss ich mich auf eine Person beschränken? Ich denke, dann würde ich einen meiner Lieblingsautoren wählen, also J.K. Rowling oder Brandon Sanderson. Ich würde sehr gerne mal mit ihnen über ihre Erfahrungen als Schriftsteller plaudern. Sie hätten bestimmt einiges Spannendes zu erzählen. :)

Ciri: Bist du ein Hunde oder Katzentyp?

Nicole: Eindeutig ein Katzenmensch. Meine Familie hat fast immer Katzen gehabt. :D

Ciri: Gibt es einen alten Freund, mit dem du gerne mal wieder Kontakt hättest?

Nicole: Mit einigen früheren Schulfreundinnen habe ich leider keinen Kontakt mehr, was schade ist. Wir haben als Kinder und Jugendliche doch viel Zeit verbracht. Über ein Wiedersehen mit ihnen würde ich mich sehr freuen. Aber so ist das manchmal im Leben, man driftet auseinander und irgendwann hat man unbemerkt den Kontakt verloren.

Ciri: Was isst du am Liebsten?

Nicole: Leider habe ich eine Schwäche für Schokolade. Dicht gefolgt von Kirschen und Erdbeeren.

Ciri: Wenn du nachts ein seltsames Geräusch hören würdest, wärst du mutig genug um
nachzusehen?

Nicole: Ja, weil ich vermutlich keine Angst vor dem unbekannten Geräusch hätte, sondern einfach nur davon genervt wäre und wissen wollen würde, was mir gerade den Schlaf raubt – und was ich dagegen machen kann.

Ciri: Was war dein schlimmster Albtraum?

Nicole: Zum Glück habe ich kaum Albträume und erinnere mich auch nicht an sie. Aber klar, wenn man „Albtraum“ im Sinn von Ängsten versteht, dann wäre es wohl, blind zu werden und nicht mehr lesen zu können. Ein Hörbuch ist einfach kein Ersatz fürs Selberlesen.

Foto: Melihat Kaplan


Ciri: Wirst du oft auf der Straße erkannt?

Nicole: Ehrlich gesagt, gar nicht. Auf der Buchmesse werde ich hin und wieder erkannt und angesprochen, aber im Alltag führe ich ein ganz normales Leben.

Ciri: Was war dein größter Misserfolg? Und der größte Erfolg?

Nicole: Großer Misserfolg hört sich so nach Scheitern an. Ich habe eigentlich immer Glück im Leben gehabt, ich würde nichts wirklich als Misserfolg bezeichnen. Manchmal habe ich Umwege genommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Optimistin bin, dass ich dies nicht als Misserfolg empfinde. Bei vielen Dingen ist es gut so, wie es gekommen ist, und manche haben einfach länger gedauert, wie zum Beispiel meine erste Buchveröffentlichung. Aber ich hatte es nie, dass ich unbedingt etwas erreichen wollte, mich angestrengt habe, aber es am Ende doch nicht geschafft habe.

Mein größter Erfolg war wohl der Gewinn des Piper Awards, der mir dir Veröffentlichung von „Die Magie der Namen“ im Piper Verlag ermöglicht hat. Dadurch hat sich mein Leben doch sehr stark verändert und ich habe das Glück, dass ich meine Bücher jetzt in den Händen halten kann. Das ist ein tolles Gefühl und noch schöner ist es, von den Lesern zu hören, dass ihnen meine Geschichten gefallen.

Vielen Dank für die Fragen, liebe Ciri!


Ciri: Ich habe zu danken! Vielen Dank für die ehrlichen Antworten ♥


Melihat Kaplan